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Eichenprozessionsspinner
Hierbei handelt es sich um eine unscheinbare Falterart, wobei die Raupen mit besonders giftigen Häärchen bewaffnet sind. Die Raupen leben in grossen Verbänden. Auch wenn sie sich verpuppen sind immer viele Tiere beisammen.
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Sie befallen vorwiegend Eichen undBuchen. Oft sind die Befälle an Waldrändern wie aber auch an einzelstehenden Bäumen zu erkennen. Die Häärchen dieser Raupe sind für den Menschen sehr gefährlich. Am grössten ist die Bedrohung für den Menschen während der Raupenfrasszeit. |
Auch alte Nester, egal ob am Boden oder am Baum, stellen eine erhöhte Gefahrenquelle über Jahre dar. Die giftigen Häärchen sind sehr klein, leicht und werden daher mit der Luft fortgetragen und von uns eingeatmet. Die wichtigsten Übertragungsarten sind die Vertragung der Häärchen mit dem Wind oder das passieren befallener Bäume. Dabei werden die Menschen von den Gifthäärchen wie von einem Hagel getroffen. Unmittelbar nach dem Kontakt entwickelt sich ein fast unerträglicher Juckreiz und ein Hautausschlag zeigt sich. Die sogenannte Raupendermatitis kann verschieden stark ausgeprägt sein. Das geht von kurzzeitigem Ausschlag bis zu permanenten Knötchen. Eingeatmet verursachen sie Schwindel, Fieber, Hustenreize, Atemnot bis hin zu Asthmaanfällen. Auch Bindehautentzündungen können durch den Kontakt mit den Gifthaaren entstehen. |
Diese Tiere breiten sich in der Schweiz immer mehr aus. Momentan sind am schwersten befallen: Kt. Basel Land, Bodenseeregion und Wallis.
Vorsichtsmassnahmen:
- Sieht man solche Raupen oder Gespinste, einen grossen Bogen um sie machen und auf keinen Fall nah hin gehen (Gefahr des einatmens der Haare).
- Nicht berühren
- Kleiderwechsel und Duschen



