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FSME (Frühsommer Meningo Encephalitis, auch Zecken-Hirnhautentzündung genannt)
FSME ist eine Vireninfektion, die zu schweren Schädigungen führen kann. Im gegensatz zur Meningitis (eitrige Hirnhautentzündung) führt FSME weit weniger häufig zu Todesfällen. FSME kann,- muss aber nicht, 3 Stadien durchlaufen. Bei den einen Menschen ist nach dem 1. Stadium die Krankheit schon überstanden, bei Anderen nach Stadium zwei und wenige erkranken an Stadium 3.
Es gibt keine Behandlungsmethode gegen FSME! Ist jemand daran erkrankt, kann man höchstens die Symptome lindern (wie z.b. Kopfschmerztabletten), aber sonst kann man nichts machen!
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FSME kann schon sehr schnell nach dem Zeckenbiss übertragen werden. Hier reicht eine viel kürzere Zeit die der Wirt auf dem Menschen verbleiben muss als bei Borreliose um krank zu werden. |
FSME kann schon sehr schnell nach dem Zeckenbiss übertragen werden. Hier reicht eine viel kürzere Zeit die der Wirt auf dem Menschen verbleiben muss als bei Borreliose um krank zu werden.
Krankheitsverlauf
Ist eine Infektion mit dem FSME-Virus erfolgt, spüren etwa ein Drittel !!! der Infizierten nach fünf bis zehn Tagen die ersten Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen ähnlich einer Sommergrippe. Dies kann es, wenn man Glück hat auch schon gewesen sein und die Krankheit ist überstanden ohne dass man wirklich merkte dass man sie gehabt hat.
Bei einem Teil der Infizierten befällt das Virus jedoch in einer zweiten Phase das zentrale Nervensystem. In diesem Fall ist die Entzündung der Hirnhäute (Meningitis) die mildeste Verlaufsform. Sehr hohes Fieber, starke Kopfschmerzen und Nackensteife sind die Anzeichen. Sie klingen oftmals nach einigen Tagen bis Wochen ohne weitere Folgen für den Patienten ab.
Eine schwere Form der FSME-Erkrankung ist die Meningo-Encephalitis. Hier sind nicht nur die Hirnhäute, sondern das ganze Gehirn durch das Virus infiziert. Neben den Symptomen einer Meningitis kann es unter anderem zu Bewusstseins-, Sprach- und Schluckstörungen, zu psychischen Veränderungen und Lähmungserscheinungen kommen. Hier sind Folgeschäden häufig. Dauerhafte Lähmungen und bleibende neuropsychologischen Schäden sind keine Seltenheit und bis zu 10% der Patienten sterben an den Krankheitsfolgen.
Hat jemand eine FSME-Erkrankung hinter sich, besteht bei über 60% der Patienten eine lebenslange Immunität.
Wirksame Schutzimpfung
Die FSME-Schutzimpfung ist die beste Möglichkeit, um anhaltenden neurologischen Schäden und damit verbundene Symptome wie Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Psychosen und Lähmungen auf grund einer FSME-Erkrankung wirksam zu vermeiden.
Die Impfung ist schmerzlos (naja, etwas ein ziehen im Arm wie Muskelkater ist ja noch kein Schmerz) und kann beim Hausarzt auf Voranmeldung gemacht werden. Es gibt verschiedene Impfpläne nach denen man impfen kann. Leute die oft in Wäldern unterwegs sind, wie z.b. die Cacher, sollten einen möglichst schnellen und guten Schutz haben.
Daher wird meist Plan: 1 Impung, 1Monat später 2. Impfung, 6Monate später 3. Impfung angewendet. Eine Auffrischung ist alle 3-5 Jahre nötig.
Der FSME-Impfstoff enthält abgetötete FSME-Viren, außerdem Konservierungsmittel und Aluminiumhydroxid, so genanntes Adjuvans, das die Wirksamkeit des Impfstoffs verstärkt.
Eine FSME-Impfung hilft nicht gegen die ebenfalls schwerwiegende Krankheit Lyme Borreliose!



