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Nachtcacheeröffnung, "GC16JDC Das Nachtlicht" von Pfusi und Tullus
Auf diesen Cache warteten Einige Geocacher schon längere Zeit, ja versuchten sogar intensiv den Cache im Vorfeld zu hacken. Diese kamen zwar sehr weit, aber dennoch gelang es Ihnen nicht im Vorfeld den Cache zu knacken. Was man wusste dass es ein Nachtcache wird, mit vielen Stationen und weiter Distanz. Man hatte erwartet dass der Cache eine Woche früher eröffnet würde, doch das Wetter spielte diesem Vorhaben einen Streich, regnete es den Samstag davor stark. Am Morgen um 10:23 Uhr eröffnete Happywin diesen Cache und die Cacher hatten noch ein paar Stunde Zeit sich vorzubereiten. Da ich selber aus Gesundheitlichen Gründen den Cache nicht angehen konnte war ich mit Pfusi unterwegs. Um 17:30 Uhr ist der erste Trupp gestartet. Eine grosse Gruppe war voraus und zwei Cacher die das ganze Gebiet schon im Vorfeld minutiös erkundet hatten starteten nur Minuten später. Wärend die Teams unterwegs waren, gingen Tandemtour (welche beim kleinen Nachtcache angetroffen wurden und wo der weibliche Part auch nicht fit genug für diesen grossen Cache war), Pfusi und ich eine leckere Treberwurst essen, denn es war noch viel zu früh um das Feuer anzufachen. Das Telefon klingelte (nein, kein Joker!!!) und jemand der nicht auf dem grossen Cache war, war dran. Von dieser Person kriegten wir die wertvolle Information dass der Stosstrupp einen längeren Weg eingeschlagen hatte als wirklich nötig war und so machten wir uns nach dem leckeren Abendessen auf die Suche nach dieser Truppe, welche wir dann exakt an dem vermuteten Ort fanden. |
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Inzwischen hatte das Zweierteam wohl diese Truppe überholt da sie in langer Vorbereitung schon viele erledigt hatten und somit einige Posten mit dem Auto anfahren konnten, was allerdings nicht von Vorteil war. Nach einem kurzen Gespräch mit der Truppe zogen diese weiter und wir machten uns auf den Weg Popfex (welcher bis am Abend arbeiten musste und somit nicht auf den langen Cache gehen konnte) einzusammeln und bei Pfusi zu Hause das Material für Grillen und Trinken zu holen. Dort kriegten wir die Info dass das Zweierteam sich bereits bei Posten 19 befindet, dort aber wohl einen Fehler begangen hat und festhing. Nun ward es für uns höchste Zeit zur Grillstelle zu gehen und alles her zu richten. Dank dem dass wir zu fünft waren konnte dann das Material zügig zur Grillstelle gebracht werden, da man nicht vorfahren konnte. Tandemtour erklärten sich bereit das Feuer zu machen und wärend Daniel Holz spaltete hat Pamela fleissig eingefeuert. In der Zeit waren Pfusi und ich damit beschäftigt das grosse Teleskop von Pfusi auf einer Plattform aufzustellen und den Mond, welcher gerade am unter gehen war, zu bestaunen. Da tauchten auf einmal Lichter in der Nähe auf. Sollten dies schon die Ersten sein,- es war noch nicht mal 23Uhr und eigentlich erwarteten wir noch keine Cacher. Auf einmal stand dann Stefan007 vor uns und meinte, er hätte den Cache nicht gemacht. Wollte nur mal das Feuer suchen und sich etwas ans Feuer setzen. Gemeinsam zogen wir zum Feuer, welches inzwischen schon ganz schön brannte, und sogleich verschwand Stefan wieder um sich auf die Suche nach einer Leuchtspur zu machen, wärend wir Anderen uns ums Feuer vereinten und gemeinsam um die Wette schlotterten. Denn trotz guter Winterkleidung hatten Alle sehr sehr kalt, war es doch -5 Grad und eine Bise schaute dafür dass es noch etwas kälter wirkte und die Kälte durch alles hindurch ging. |
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So, stand der Eine oder Andere auch mal etwas näher ans Feuer ran,- und ein paar Stunden später brannten dann sogar meine Schuhe weil ich es mit dem Aufwärmen etwas gar gut meinte. Wärend wir vereint da sassen, uns verpflegten und auf die ersten Cacher warteten, hatte Stefan007 weiter gefunden, kam aber nicht mehr vom Fleck da er das falsche Tool benutzte. Bald tauchte auch Tullus auf welcher an diesem Abend noch eine Verpflichtung hatte. Er hatte noch nichts verpasst, noch keiner der Cacher war ja inzwischen beim Feuer angekommen (was ja nicht das Ziel des Caches war). Die Eiseskälte durchzog uns Alle und wir zählten die Minuten und hofften dass bald mal irgendwo Lichter auftauchen. Wer kommt wohl zuerst,- das grosse Team oder die zwei Anderen? Kurz nach 24Uhr war dann klar, das grosse Team hatte die Beiden wieder eingeholt und schlussendlich auch überholt, denn auf einmal tauchte ein Meer von Leuchten vor uns auf. Nach ein paar wenigen Worten zog die Gruppe zusammen mit den Ownern gleich weiter, der Cache rief sie. |
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Stefan007 hängte sich denen einfach an und so blieb ich alleine in der Kälte bei der Feuerstelle zurück um das Feuer zu hüten. Die Zeit verging und verging, kein Mensch in Sicht, ich alleine im Wald beim Feuer am schlottern. Doch da, auf einmal hör ich ein schlargen und unmittelbar danach sah ich ein Licht. Die Motte war inzwischen da und gesellte sich zu mir. Ich erzählte ihm dass ich auf den anderen Trupp warte, die aber anscheinend ein Problem unterwegs hätten, denn ich denke sie hätten sonst schon zurück sein müssen. Ich war dann froh dass die Motte nicht gleich auch zum Cache los gestürmt ist, sondern mir Gesellschaft leistete bis die Firstfounder zum Grillen eintrafen. Danach machte die Motte sich auf den Weg und bevor ich mich umsehen konnte lagen schon die ersten Würste auf dem Grill und es wurde eifrig Suppe getrunken. Bei Pfusi zu Hause hatten wir noch Maronni in Wasser zum quellen gelegt. Es war so kalt dass das Wasser nun schon eine beträchtliche Eisschicht aufwies und die Maronni mit klammen Händen befreit werden mussten. Ich hatte am Morgen eine grosse Portion Cremerölleli gebacken und sogar da waren die unteren Cremerölleli gefroren im Tupper, so dass es Eiscremerölleli gab,- sicherlich nicht das Ideale bei den Temperaturen ;) Nachdem alle sich gestärkt hatten machten sich dann die Österreicher und Rheintaler schon bald auf den Nachhauseweg. Schliesslich hatten sie 17km Fussmarsch in den Knochen und eine längere Fahrzeit lag noch vor ihnen. Die Cacher welche aus der näheren Umgebung, sprich Kanton Zürich, kamen bleiben alle noch ums Feuer sitzen und die Kälte konnte die gute Stimmung nicht verderben. Es wurden einfach die Bänke noch näher ans Feuer gerückt. Erst als das Feuer dann langsam dem Ende zuging merkten wir wieder wie bitterkalt es eigentlich ist, so dass |
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Alle langsam an Aufbruch dachten. Inzwischen war alles gefroren was gefrieren kann, ja die unmöglichsten Dinge! Mein Rucksack knisterte nur und sogar der Deckel der Thermosflasche sass fest. Bei einem Cache in der Nähe welcher dann später noch geloggt wurde, war sogar das Logbuch steif gefroren. Zusammen wurde dann alles wieder zusammen gepackt und in die Autos getragen. Doch nun musste auch noch das Riesenteleskop abgebaut werden, welches inzwischen auch total mit Reif überzogen war und keinen Blick zu den Sternen mehr zuliess. Fazit: Trotz Eiseskälte und Wehmut dass ich da nicht mit gehen konnte hat der Abend riesig Spass gemacht. Pfusi und Tullus hatten auch das Grillen sehr gut organisiert und es fehlte an Nichts vor Ort,....äh doch.....ein Klo in der Nähe (Insider). Vielen Dank für die Organisation dieses Spontanevents und bis bald im Wald!
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