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Vyrembi's luden die Schweizer Geocacher zu einem gemütlichen Nachmittag, Abend und wer wollte auch über die Nacht, ins Appenzellerland ein. In Urnäsch steht das Haus der Ferienkolonie Wülflingen, in welcher wir diese zwei Tage verbringen sollte. Es war abgemacht dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt die Rucksäcke, Kuchen und anderen schweren Dinge der Cacher am Bahnhof Urnäsch in Empfang nehme und das ins Haus fuge. So brauchen die Cacher nicht die schweren Dinge den Berg hoch tragen. Als ich nach Urnäsch rein fahre erschrecke ich, denn ein riesiger Menschenauflauf hat sich heute in dem kleinen Örtchen eingefunden. Ich parke den Wagen am Bahnhof Urnäsch nicht wirklich regelkonform, aber man sieht mich. Ich bin eine Viertelstunde zu früh vor Ort, dennoch strömen bereits aus allen Ecken Geocacher herbei welche mein Cachermobil langsam füllen. Die Cacher begeben sich in einer grossen Gruppe auf den Weg in Richtung Ferienkoloniehaus. Noch einzeln trödeln dann Cacher ein und als das Hinterrad von tandemtour eintrifft müssen wir noch 15Minuten warten bis die Zeit vorüber ist,- doch die Cacher sind anscheinend alles ganz Schnelle und so kommen nur noch zwei Grüppchen die im Stau gestanden sind und laden Ihre Utensilien bei uns ab. Dann fahren wir hoch, zum Haus wollen wir, was gar nicht so einfach ist bei so einem Grossanlass in Urnäsch. Heute haben nämlich die Ziegen und Kühe auf der Strasse Vortritt. |
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Im Haus angekommen erwartet uns schon Vyremba. Der Wagen wird entleert und alles auf dem Weglein deponiert, so dass später dann hoffentlich jeder Cacher seinen Rucksack wieder findet. Bald trifft auch die Gruppe ein welche als erstes beim Bahnhof Urnäsch los gezogen ist. Es ist kalt und neblig an diesem Herbsttag. Eigentlich hat der Wetterbericht für die Höhe schöneres Wetter voraus gesagt, aber davon ist hier nichts zu spüren. Immerhin regnet es nicht und das ist doch schon viel wert! Obwohl es ein Haus zur Verfügung hat in welchem genügend Platz vorhanden wäre, setzten sich die ersten Cacher in der Kälte draussen hin und beginnen zu cachesimpeln. Vyrembus hat inzwischen Feuer gemacht und der Grill ist bereit um mit Fleisch belegt zu werden. Wärend des grillens schart sich die Cacherschar um das wärmende Feuer. |
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Ein leckeres Salatbuffet steht bereit, welches nach dem Hauptgang sofort durch ein üppiges Dessertbuffet ausgetauscht wird. Man trifft wieder Gesichter welche man noch nie gesehen hat. Ein Cacherpäärchen wusste sogar nicht mal von dem Event und wurden von anderen Cachern in Gegend beim Cachen aufgegriffen und mitgeschleppt :) Die Zeit vergeht wie im Flug. Ganz in der Nähe hat es noch einen Cache welcher heute wohl von jedem Eventbesucher auch noch einen kurzen Besuch kriegt. Ein reger Hin-und Herbetrieb stellt sich ein. Die Kinder tollen rum, Einige spielen Fussball und Andere vergnügen sich auf dem Ritiseil. Bald verabschieden sich die ersten Cacher schon wieder, man muss ja noch ins Tal runter wandern und man will vor dem eindunkeln dort sein. So wird die Cachergemeinde immer weniger, als Hobels und verlassen sind dann nur noch diejenigen welche im Haus schlafen und Hibu vor Ort. Inzwischen hat man es vorgezogen in die Wärme zu gehen. |
Im warmen Aufenthaltsraum wird kräftig "Uno Extreme" gespielt und wir haben ein Cheibengaudi wärend einige in der Küche bereits mit dem Spaghetti kochen beschäftigt sind. Die Saucen haben wir zu Hause zubereitet, so dass sie nur noch aufgewärmt werden müssen. Bei den Unospielern sind es immer die Gleichen welche viele Karten kriegen, dann aber oft das Glück haben dass sie noch tauschen können. Hibu scheint es auch zu gefallen und so bleibt er auch noch zum Spaghettiessen bei uns. Schade dass wir ihn danach nicht noch überzeugen konnten noch etwas zu bleiben,- aber er hat es ja lange bei uns ausgehalten :) Die leckeren Spaghettis werden mit Hochgenuss verspiesen und bald darauf sitzen wir schon wieder vor dem Uno. Diesmal mussten wir dann zwei Tische zusammen schieben damit Alle Platz fanden und mitspielen konnten. |
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Punkt Mitternacht wurde ein Kerzenkuchen in den Raum getragen denn Pfusi hatte nun Geburtstag. Darauf musste natürlich kräftig angestossen werden und die ganze Runde gratulierte dem Jubilaren. Am nächsten Morgen um Punkt 7Uhr wurden wir dann etwas unsanft geweckt. Für mich als Morgenmuffel war das ein Hammer ins Gesicht ;) |
Nach dem Frühstück mussten wir dann alles abwaschen und das Haus in Ordnung bringen und schon bald hiess es Aufbruch nach Hause. Viel zu schnell waren die zwei gemütlichen Tage im Appenzell vorbei. Herzlichen Dank an Vyrembi für das organisieren des tollen Events und auch für das leckere Frühstück. Ihr habt wie immer einfach an Alles gedacht! |
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