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2. Cachertreffen im Rheintal, 24. August 2008, Hof Steigmatt
Jasi+Saba luden am Sonntag zum 2. Cachertreffen im Rheintal ein. Dieser sollte auf einem Erlebnisbauernhof statt finden. Es bestand die Option dass man schon am Vorabend anreist und dann im Stroh übernachten konnte. Zusammen mit The Lupine machte ich mich auf den Weg. Um 14 Uhr am Vortag hatten wir mit Vyrembi auf dem Bauernhof abgemacht, wo wir uns erst im Stroh einrichten wollten um danach noch etwas auf Cachertour zu gehen. Wer Heuschnupfen hat, nahm ein Zelt mit und stellte dieses in des Bauern Rasen. Das Wetter wollte nicht mit spielen, denn es hatte kurz vor unserer Ankunft begonnen zu regnen. Wir waren nicht die Ersten vor Ort, tandemtour waren schon da und gerade mit der Reperatur des Tandems beschäftigt. Aber so ganz ohne Cache wollten wir dann doch nicht weiter ziehen. Wir wählten einen Cache aus den ich schon gefunden hatte, wo ich aber wusste dass vielleicht ein Käffeli zu erhaschen ist ;) |
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So sassen wir dann den ganzen Nachmittag bei Jasi+Saba in der trockenen Stube und hatten es gemütlich. Die Bäuerin hat uns versprochen auf 19Uhr Spaghettis zu kochen und so kamen wir etwas in Zeitnot damit wir pünktlich aufs Abendessen wieder auf dem Bauernhof eintrafen. Nun waren auch noch weitere Cacher angereist so dass wir total 11 Leute waren. Die leckeren Spaghettis wurden mit Hochgenuss verspiesen und auch vom frischen Salat blieb schlussendlich Nichts übrig. Wir entzündeten das Feuer mitten im Raum und machten es uns in der Runde gemütlich. Mima's Hund liess erst geduldig die Bauernhofkätzchen aus seinem Napf fressen bevor er sich dann selber verköstigte. Irgendwann so um 23Uhr ging ein Cachealarm los. Ein neuer Cache, gut 500m entfernt. Also alle in die Regenklamotten und los geht es. |
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Wärend wir alle gemeinsam unterwegs zu dem neuen Cache waren, begann es immer mehr zu regnen. Das Wasser lief an uns wie ein Rinnsaal runter. Als dann der Cache gefunden war, wurde jemand zum schreiben verdonnert, denn hätte jeder selber geschrieben mit den pitschnassen Händen, dann wäre vermutlich schon die erste Wartung nötig geworden. Eigentlich hatten wir ja Jasi+Saba (die Owner des neuen Caches) vor Ort erwartet, aber vielleicht waren die schon im Bett oder es war ihnen einfach zu nass. Als wir dann zurück im Trockenen waren, staunten wir nicht schlecht: Mitten auf dem Boden standen leckere Getränke mit einem Grüässli von Jasi+Saba. Die hatten das wärend unserer Abwesenheit klammheimlich plaziert. So sassen wir alle Zusammen noch lange Zeit gemeinsam ums Feuer, liessen unsere Kleider trocknen und genossen das süffige Geschenk. |
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Als wir am nächsten Morgen, dem eigentlichen Eventtag, aus dem Stroh krochen, glaubten wir unseren Augen nicht zu trauen. Wo vor wenigen Stunden noch schwerste Regenschauer waren, präsentierte sich der Himmel in strahlendstem blau. Die Bäuerin hatte bereits das Frühstück her gerichtet und so begannen diejenigen welche schon auf waren sich sogleich zu verpflegen. Wir waren gerade mit dem Essen fertig als bereits die Eventorganisatoren mit Hexilein im Schlepptau eintrafen. Emsiges Treiben setzte ein und es wurde fleissig dekoriert. Jasi+Saba hatten Alles perfekt organisiert und so war gerade alles fertig dekoriert als langsam diejenigen Cacher eintrafen welche auf der ersten Bootstour mitfahren sollte. Irgendwie ging es dann auf einmal zackig und bevor man sich recht besinnen konnte sass man schon im Boot und fuhr den Kanal abwärts. |
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Der Kanal hatte doch ziemlich viel Wasser und dadurch auch eine gute Strömung. Die vollbesetzten Boote ruderten mal gemütlich und dann wieder wurde ein Überholwettrennen veranstaltet, was auch mal zu kleinen Staus führen konnte. Bloss ein Kamikazieboot fiel dauernd auf,- Bruchpilot (der macht dem Namen alle Ehre) stand die ganze Zeit auf dem kleinen Gummibot, ruderte und spritzte und man musste jederzeit mit einem Kentern rechnen. Arlene, die sich im selben Boot befand hörte man dann des öfteren Kreischen. Wir dachten es ist nur eine Frage der Zeit bis die kentern,- aber nein, sie überlebten es unbeschadet, auch wenn Arlenes Hosen danach mehr nass als trocken waren. Ein anderes Schiff hatte etwas weniger Glück. Beim Anlegen zur Zwischenstation wurde das Böötchen gerammt und so landeten einige Insassen im Wasser. Etwas Gutes hatte das allerdings ;) ...wir wissen nun dass das Garmin Colorado 300 auf keinen Fall wasserdicht ist. Unterwegs mussten noch Zahlen gesammelt werden für einen neuen Multicache und so war bei uns im Boot die Spannung immer gross...wer sieht die Zahl als Erster? |
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Bei der Cachelocation gab es dann einen Stau. Erst konnten die vielen Cacher zusammen den Cache nicht finden und als dann Jasi+Saba selber eintrafen fand der männliche Part im ersten Augenblick den Cache auch nicht. Aber dann ging es schnell und man konnte sich anstellen um sich ins Logbuch einzutragen. Wieder zurück auf dem Bauernhof waren die Grillstellen schon heiss und die hungrigen Böötlifahrer konnten sogleich ihr Fleisch grillieren. Die Bäuerin hatte leckeren Salat und Hauswürste bereit gestellt und wer dies vorbestellt hatte durfte sich dort bedienen. Inzwischen waren auch schon mehr Cacher eingetroffen und die Location war gut gefüllt. Nach dem Essen zirkulieten die Cacher von Tisch zu Tisch und führten angenehme Gespräche. |
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Die Kinder vergnügten sich derzeit auf dem Spielplatz und oftmals musste ich weg schauen weil ich dachte gleich hat eines den Fuss gebrochen. Aber es sind eben Kinder, da passiert nichts, wir hätten wohl gleich alles gebrochen wenn wir uns so rüppelhaft benehmen würden. Jedenfalls hatten die Kinder tierischen Spass mit der Rundwippe und diejenigen Kids die nicht gerade auf dem Spielplatz waren, fand man dann meist im Stall oder bei den jungen Kätzchen. Als dann die ganzen Cacher versammelt waren, führte Jasi+Saba noch eine Verlosung durch bei welcher ganz tolle Preise gewonnen werden konnten. Die meisten Geocacher freuten sich sehr ab den Preisen und MiMa war geradzu entzückt dass er eine Übernachtung im Stroh für sich und seine Familie gewonnen hatte, denn es hat ihnen so gut gefallen dass sie sich schon am Morgen nach dem Aufstehen Gedanken gemacht haben dies mal zu wiederholen im Herbst. |
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Wärend die 3. und letzte Bootstour unterweg war, löste sich die Cachergemeinschaft langsam auf. Viele hatten ja auch noch einen längeren Heimweg vor sich. Es war ein super organisierter und total spassiger Event. Das Wetter hat toll mitgespielt und Jasi+Saba hatten Alles sehr gründlich und liebevoll organisiert. Für solch einen Event fährt man gerne auch etwas weiter! Vielen Dank für die Organisation und hoffentlich gibt es 2009 wieder einen Rheintalerevent! |


















